Springe direkt zu: Textanfang Hauptmenü Suche Weitere Informationen Metanavigation

Hauptmenü

rosalux.de


Diskussion / Vortrag
Mit Werner Fischer, Historiker aus Berlin, forscht seit vielen Jahren zu Faschismus- und Weltkriegsforschung sowie zur Militärgeschichte des Spanischen Bürgerkriegs
Dienstag, 25.11.2014 | 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Instituto Cervantes, Hamburg
Fischertwiete 1
20095 Hamburg
(Chilehaus Eingang B)

Karte

„Die vergessene Front“: Andalusien im Spanischen Bürgerkrieg und der Einsatz der 13. Internationalen Brigade

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung: Bilder der Solidarität. Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg aus dem Nachlass von Alfred Kantorowicz und von Gerda Taro

Der Bürgerkrieg 1936 bis 1939 in Andalusien ist, im Unterschied zu den Räumen um Madrid, im Baskenland, in Aragón und vor allem in Katalonien weder über die Literatur noch durch das regionale, nationale oder gar internationale Gedenken, kaum bekannt. Obwohl hier Kämpfe von 1936 bis 1939 stattfanden, handelt es sich im wesentlichen um eine „vergessene Front“. Um die militärischen Kämpfe und auch den Einsatz der Internationalen Brigaden in Andalusien zu verstehen, soll die soziale und politische Situation des damaligen „Armenhauses Spaniens“ dargestellt werden. Andalusien war der Raum, in dem die Franco-Kräfte aus Nordafrika landeten und ihren Vormarsch auf Madrid begannen. Hier entschied der Einsatz der „Legion Condor“ und der italienischen Faschisten, dass der Putsch Francos gelingen konnte.

Gegen die faschistischen Offensive zur Eroberung der Mittelmeerküste ab Februar 1937 wurde die 13. Internationale Brigade zur Verteidigung der Küstenstraße zwischen Malaga und Almeria verlegt. Sie kämpfte vier Monate vom 28. Februar bis zum 27. Juni 1937 an verschiedenen Frontabschnitten Andalusiens an der Küste, über das Hochgebirge der Sierra Nevada bis zu den Gebieten nördlich von Cordoba.

Die Region Andalsuien wird seit 1994 ununterbrochen von der Sozialistischen Partei mit Unterstützung anderer linker Kräfte regiert. Während einer Studienreise 2012 auf den Spuren der 13. Internationalen Brigade und anderer Interbrigadisten, die von 1936 bis 1938 in Andalusien kämpften,  wurden die Probleme der Bewegung zur „Wiedergewinnung des demokratischen Gedächtnisses“, die sich sowohl mit der Franco-Repression gegen die republikanischen Kräfte als auch mit den Errungenschaften der Republik 1936-1939 beschäftigt, in der Region deutlich. Der Einsatz der Interbrigadisten scheint hier bisher nahezu völlig vergessen. Diese Probleme werden in dem Vortrag ebenfalls thematisiert.

Austellung: Bilder der Solidarität

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

Termindownload

Download im iCal-Format

Kosten

3 Euro

Besonderheiten

Der Eintritt für die Ausstellung ist kostenlos | Führungen nach Vereinbarung, Teilnahmebeitrag 5€ (erm. 3€) Kontakt für Führungen: Tel.: 040/6954342 (Behrens) | Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Instituto Cervantes Hamburg und der Geschichtswerkstatt St.Georg | Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Rosa-Luxemburg-Stiftung


Schriftgröße


Suche


Weitere Informationen