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rosalux.de


Diskussion / Vortrag
Mit Dr. Benedikt Behrens, Lateinamerikahistoriker mit Arbeiten zum deutschen und spanisch-republikanischen Exil in Mexiko
Donnerstag, 13.11.2014 | 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Instituto Cervantes, Hamburg
Fischertwiete 1
20095 Hamburg
(Chilehaus Eingang B)

Karte

Alfred Kantorowicz‘ Beteiligung am spanischen Bürgerkrieg im Spiegel seiner kritischen Reflexionen in seinem Kriegstagebuch

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung: Bilder der Solidarität. Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg aus dem Nachlass von Alfred Kantorowicz und von Gerda Taro

Der seit 1933 im französischen Exil lebende Schriftsteller und Kulturjournalist Alfred Kantorowicz aus Berlin entschied sich im Dezember 1936 nach Spanien zu gehen, um in den Reihen der Internationalen Brigaden für die Verteidigung der Spanischen Republik zu kämpfen.  Kantorowicz tat diesen Schritt aus einer tiefen Unzufriedenheit mit seiner Exilsituation heraus, gerade auch mit der bei seiner Partei, der KPD, verbreiteten Geringschätzung der Kulturpolitik im antifaschistischen Exil. Für ihn hatte der Kampf gegen den Vormarsch des Faschismus die allerhöchste Priorität und so vertauschte er die Feder, die er als Waffe zu wenig beachtet sah, mit dem Gewehr. Zunächst für einige Wochen als Assistent des Kommissars der 11. Internationalen Brigade in Madrid eingesetzt, versetzte man ihn im Januar 1937 nach Valencia – weit von der Front entfernt -, um dort die gemeinsame Zeitung der Internationalen Brigaden zu gründen und zu redigieren. Diese rein journalistische Arbeit behagte ihm nicht und er bat um die Versetzung zu einer Fronteinheit. Nach einer Zeit als Offizier im Stab der 13. Brigade wurde er im Mai 1937 auf seine Bitte dem Tschapaiew Bataillon dieser Einheit, das an der Córdoba-Front in Andalusien lag, als Informationsoffizier zugeteilt. Mit dem Bataillon kämpfte er zuletzt im Juli in de r legendären Brunete-Schlacht bei Madrid, wo er eine schwere Verwundung erlitt. In seinem zuerst in der DDR und nach seiner Flucht im Jahr 1957 in der BRD erschienenem „Spanischen Kriegstagebuch“ schildert er eindringlich seine Kriegserlebnisse und spart nicht mit Kritik am bürokratischen Militär- und Parteiapparat hinter der Front.

Austellung: Bilder der Solidarität

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

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Kosten

3 Euro

Besonderheiten

Der Eintritt für die Ausstellung ist kostenlos | Führungen nach Vereinbarung, Teilnahmebeitrag 5€ (erm. 3€) Kontakt für Führungen: Tel.: 040/6954342 (Behrens) | Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Instituto Cervantes Hamburg und der Geschichtswerkstatt St.Georg | Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Rosa-Luxemburg-Stiftung


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