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Tagung / Konferenz
Mit Prof. Dr. Frigga Haug u.a.
Samstag, 09.05.2015 | 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

GWA St.Pauli / Kölibri, Hamburg
Hein-Köllisch-Platz 12
20359 Hamburg

Karte

Wer ist Care? Und was sagt eigentlich die Feminist_in dazu?

In den 1970er Jahren setzten linke Feminist_innen unbezahlte Reproduktionsarbeit auf die Tagesordnung. In der Folgezeit verlor die Auseinandersetzung wieder an Bedeutung, die feministische Bewegung schwächelte. Unter dem Namen „Care“ taucht diese Auseinandersetzung nun in neuem Gewand wieder auf und wird als Knackpunkt für gesellschaftliche Veränderung entdeckt. Alle reden über Care-Work – Sorgearbeit, bezahlt oder unbezahlt. Und? Was kümmert’s die kapitalistischen Verhältnisse? Ist das Patriarchat hinweggefegt? Wer holt künftig Monsieur le Capital das Bier aus dem Keller? Und was sagt eigentlich die Feminist_in dazu?

Einen ersten Aufriss unternimmt Frigga Haug in ihrem Vortrag über linke feministische Politik in heutigen Zeiten. In Workshops beleuchten wir anschließend den konkreten Gehalt für linke und queere Politiken und gehen dabei von einer zentralen Rolle von Geschlechterverhältnissen aus. Welche Ansprüche an Gesellschaftsanalyse bietet „Care“ an, die „Reproduktion“ nicht mehr zu erfüllen scheint? Wie steht es um Vernetzung und Organisierung von Konflikten in Bereichen bezahlter wie auch unbezahlter Sorgearbeit? Wie sehen queere Perspektiven aus?
 

11:00 Begrüßung
11:15   Vortrag von Frigga Haug und Diskussion: Wie hängen Care-Diskussionen und linke feministische Politik zusammen?
12:45   Vorstellung der Workshops

13:00   Pause

13:30   Workshop-Phase 1
Vier Workshops laufen parallel:
1. Bezahlte Sorgearbeit = Frauenarbeit – eine Plattform für feministischen Widerstand?
2. Warum reden alle von Care? Was ist aus der guten alten Reproduktionsarbeit geworden?
3. Unbezahlt, unsichtbar und überfordert – zur Sorgearbeit im Privaten
4. Under de/construction. Queere Perspektiven auf Reproduktionsarbeit

 
15:00   Mittagspause

16:00   Workshop-Phase 2
Fortsetzung aller vier Workshops aus Phase 1

17:00   Pause

17:30   Wo bleibt feministische Kapitalismuskritik? Und wie kann sie praktisch werden? Austausch über die Workshops und Diskussion

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

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Besonderheiten

Kontakt bei konkreten Fragen und Anliegen, z.B. Bedarf an Kinderbetreuung bitte Mail an: akreprofem@gmail.com | In Kooperation mit dem AK Reprofem, rapidas, Feministisches Institut Hamburg | Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg


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