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Diskussion / Vortrag
Mit Juliane Lang, M.A. Geschlechter- und Erziehungswissenschaft und Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus, beschäftigt sich seit Jahren mit Geschlechterpolitiken in der extremen Rechten und beobachtet aktuelle Renaissancen im Antifeminismus einer breiten Zahl an Akteuren auch außerhalb der extremen Rechten
Dienstag, 15.09.2015 | 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Centro Sociale, Hamburg
Sternstraße 2
20357 Hamburg

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Antifeminismus von Rechts

Reihe: Neue Entwicklungen der extremen Rechten (2/5)

Im selbsterklärten "Kampf gegen den Genderismus" und mit populistischen Forderungen zur Besserstellung "deutscher Familien" hat die extreme Rechte strömungsübergreifend Themen ausgemacht, von denen sie sich Anschluss an Diskurse im bürgerlichen Mainstream verspricht. Unter Schlagwörtern wie "Frühsexualisierung" von Kindern, "Raubtierfeminismus" und angeblichen "Beziehungen der Beliebigkeit" machen antifeministische Akteure auch jenseits der extremen Rechten Stimmung gegen die Gleichstellungspolitiken, die "Ehe für alle" und die Anerkennung vielfältiger Lebensformen. Auch wenn eine offene Zusammenarbeit bislang nur punktuell zu beobachten ist, zeugen gegenseitige Bezugnahmen und geteilte Argumentationslinien von Schnittmengen im organisierten Antifeminismus diesseits und jenseits der extremen Rechten.

Der Vortrag diskutiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Strategien des in sich heterogenen Milieus antifeministischer Akteure und fragt, inwieweit es der extremen Rechten gelingt, aktuell Einfluss in gesellschaftliche Debatten etwa um die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare zu gewinnen. Anlässlich des in zeitlicher Nähe in Berlin stattfindenden Marsches der selbsternannten "Lebensschützer" möchte die Veranstaltung nicht zuletzt Strategien im Umgang mit extrem rechten und anderen Antifeminist_innen erörtern.

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

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Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg


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