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Lesung / Gespräch
Mit Ece Temelkuran, Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen | Stephanie Krawehl moderiert | Sabine Adatepe dolmetscht | Patricia Paweletz liest den deutschen Text
Donnerstag, 11.02.2016 | 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Literaturhaus Hamburg, Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

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Euphorie und Wehmut

Die Türkei auf der Suche nach sich selbst

Was ist das für ein Land, in dem Minderjährige ohne Prozess im Gefängnis sitzen? In dem der Vizepremier Frauen das Lachen verbieten will? Und in dem gläubige Muslime zusammen mit Fußballfans und linken Aktivisten gegen die Zubetonierung eines Parks demonstrieren? Die Türkei präsentiert sich gerne als perfektes Beispiel einer gelungenen Synthese aus moderatem Islam und westlicher Demokratie. Tatsächlich, so konstatiert Ece Temelkuran, befindet sich ihr Land in einem schizophrenen Zustand, pendelt zwischen Minderwertigkeitskomplex und übersteigertem Selbstbewusstsein, baut neue Brücken nach Europa und bricht zugleich längst bestehende ab. Die blutige Vergangenheit wurde nie aufgearbeitet, und nach der kurzen Hoffnung, die die Proteste um den Gezi-Park brachten, ist die Gesellschaft mehr denn je auf Konformität ausgerichtet, für Andersdenkende wie emanzipierte Frauen oder Atheisten scheint kein Platz mehr zu sein. Anhand von persönlichen Erfahrungen und aktuellen politischen Ereignissen gibt die Autorin einen kenntnisreichen Einblick in ein Land voller Widersprüche, warnt vor einer zunehmenden Totalisierung und plädiert kompromisslos für eine offene Gesellschaft.

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

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Kosten

7 Euro / ermäßigt 4 Euro

Besonderheiten

Karten sind im Vorverkauf beim Literaturzentrum erhältlich: Kartentelefon: (040) 227 92 03 / (040) 207 69 037, Fax: (040) 229 15 01 | In Kooperation mit dem Literaturzentrum Hamburg | Gefördert durch die Landeszenbtrale für politische Bildung Hamburg


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