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Bildungsreise
Samstag, 11.11.2017 bis Samstag, 18.11.2017 | ganztägig

Blicke über sichtbare und unsichtbare Zäune und Grenzen

Bildungsreise nach Tel Aviv und Ramallah, vom 11. bis 18. November 2017

Tel Aviv (I.Friedrich /pixelio.de)

----   Die Reise ist leider bereits ausgebucht!  ----

Im Juni 2017 jährt sich der Sechstagekrieg und die damit beginnende Besatzung des Westjordanlandes und des Gaza-Streifens zum 50. Mal. Mit Unterzeichnung der Oslo-Verträge (1993/1995) wurden den Palästinensern in der Westbank kleine Inseln der Selbstverwaltung zugestanden, bislang jedoch ohne reale Perspektive auf eigene staatliche Legitimität. Die ursprünglich provisorische Besetzung Palästinas durch Israel ist heute vielmehr der Status Quo. Dabei sind es nicht nur die im Sechstagekrieg geschaffenen physischen Grenzen die fortbestehen. Das Leben unter und mit der Besatzung produziert eine soziale wie kulturelle Spaltung, die für die Bevölkerungen von  Israel und Palästina über viele Jahre zur Lebensrealität geworden ist, die sich im Alltag der Menschen vielfach widerspiegelt. Spaltungen, die auch innerhalb der jeweiligen Gesellschaften wirken und diverse Trennungslinien und Hierarchien produzieren.

Auf der sechstägigen Bildungsreise nach Israel und in das Westjordanland wollen wir einige dieser sichtbaren wie unsichtbaren Zäune und Grenzen kennenlernen: Auf palästinensischer Seite, das Leben unter israelischer Besatzung, die territoriale Spaltung (Gaza versus Westbank), die innergesellschaftlichen Gräben etwa zwischen Fatah und Hamas oder die Lebenssituation palästinensischer Flüchtlinge. In Israel die Konflikte zwischen Religiösen und Säkularen, Juden und Arabern, die kontrovers geführte Debatte um die Schoah-Rezeption, die umkämpfte Verteilung von Landressourcen in der Negev-Wüste ebenso wie das fortschreitende Auseinanderklappen der Einkommensschere und der sozialen Lebensbedingungen mit den entsprechenden Auseinandersetzungen und  Kämpfen. Bei Begegnungen und Gesprächen mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Parteien und Gewerkschaften sowie bei themenorientierten Exkursionen in den Regionen soll ein Einblick in die widersprüchliche und komplexe Realität in Israel und Palästina vermittelt werden. Neben Aufenthalten in Tel Aviv und Ramallah sind Exkursionen u.a. nach Jerusalem, Hebron, in ein palästinensisches Flüchtlingslager und die Negev Wüste vorgesehen.  

 

Der Teilnahmebeitrag beträgt 650 €. Er beinhaltet die Hotelunterkunft für sieben Übernachtungen im Doppelzimmer incl. Frühstück (Einzelzimmerzuschlag 150 €), Reiseprogramm und die vor Ort anfallenden Bus-Transfers und Übersetzungen. Die An- und Abreise zum/vom Veranstaltungsort (Tel Aviv) ist selbst zu organisieren.

 

Termin: Anreise 11.11 (Samstag) bis Abreise 18.11.2017 (Samstag), Seminarprogramm von Sonntag bis Freitag (12.11 bis 17.11.2017).

Hotelunterkunft: Tel Aviv, vom 11.11 bis 14.11 und 17.11 bis 18.11 / Ramallah, vom 14.11 bis 17.11

Vorbereitungstreffen: Am 27. Oktober findet in Hamburg ein Vorbereitungstreffen für die Teilnehmer_innen statt.

Die Hälfte der Teilnehmerplätze (mind.16 / max. 20) ist Personen mit Hamburger Wohnsitz vorbehalten. Eine entsprechende Quotierung wird vorgenommen. Darüber hinaus erfolgt die Berücksichtigung für die Teilnahme entsprechend dem Eingang der schriftlichen Anmeldungen. Die Anerkennung der Reise als gesetzlicher Bildungsurlaub wird beantragt.   

Anmeldeformular und Teilnahmebedingungen als pdf-download.

Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, in Kooperation mit den Auslandsbüros der Rosa Luxemburg Stiftung in Israel (Tel Aviv) und Palästina (Ramallah).

 

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

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Besonderheiten

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.


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