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rosalux.de


Seminar
Mit Sissy Müller, Katrin Becker, Iris Nowak, Regina Jürgens u.a.
Samstag, 25.02.2017 | 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

, Hamburg Hamburg

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Vom Liebesdienst zum Selbstmanagement. Und zurück?

Care und Geschlecht in der politischen Transformation

Die Perspektive der Care-Revolution greift die feministische Forderung nach Umverteilung von Reproduktionsarbeit wieder auf. Dies ist dringend nötig in Zeiten, in denen Rufe nach der guten alten Kleinfamilie wieder lauter werden oder individuelle Unterstützung in nachbarschaftlichen Netzen organisiert werden soll – während der ökonomische Druck prekärer Verhältnisse uns kaum genug Zeit für die Pflege der eigenen Gesundheit geschweige denn die unserer Mitmenschen lässt.

Wie hängen alte und neue Kämpfe um Sorgearbeit zusammen? Und was bewegt uns, wenn wir uns umeinander sorgen - in der Familie, in sozialen Gemeinschaften oder auch am Arbeitsplatz?
Diese Fragen wollen wir – anhand von Inputs, Textarbeit und dem Austausch über eigene Erfahrungen – aus linker feministischer Sicht vertiefend diskutieren, um uns über eigene Standpunkte und Bedürfnisse klarzuwerden und sie in politischen Zusammenhängen zu verorten.

Zum Methodisch-Inhaltlichen Vorgehen

Inhaltlich-methodisch wird das Seminar – natürlich neben entsprechender Einleitung und auswertender Abschlussrunde – drei zentrale Arbeitsphasen umfassen. Zunächst wird Referentin Iris Nowak, Sozialökonomin, die seit Jahren zu Konflikten um Sorgearbeit forscht und lehrt, in Austausch mit der ganzen Seminargruppe grundlegende Begriffe und Diskurse rund um das Feld “Care” und “Reproduktion” einführen. Im Anschluss werden die Teilnehmer_innen in Kleingruppen durch gemeinsame Lektüre von Textauszügen verschiedene historische, theoretische und (gewerkschafts-)politische Aspekte von bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit vertiefen können, welche dann in einem zweiten Schritt im Plenum mit der gesamten Seminargruppe vorgestellt und diskutiert werden sollen. Diese zweite Phase – Lektüre in Kleingruppen und Diskussion im Plenum – wird die meiste Zeit des Seminartags ausfüllen. In einer dritten Phase wollen wir dann mit Allen ins Gespräch kommen über politische und persönliche Handlungsperspektiven für eine (geschlechter-)solidarische Gesellschaft, in der Reproduktionsarbeit gerecht verteilt und sozial anerkannt sowie abgesichert ist, UND mit Muße angegangen werden kann!

Infos zum methodischen Vorgehen, den Kleingruppen usw.

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

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Kosten

3  Euro

Besonderheiten

Eine Anmeldung ist erforderlich unter anmeldung@rls-hamburg.de

Link

anmeldung@rls-hamburg.de


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