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Donnerstag, 15. September 2016

Die enthemmte Mitte – Ergebnisse der Leipziger „Mitte-Studie“ 2016

Erfolgreicher Auftakt der Veranstaltungsreihe zu neuen Entwicklungen der extremen Rechten

 

Zum siebten Mal erschien in diesem Jahr die Mitte-Studie der Universität Leipzig, welche in bevölkerungsrepräsentativen Umfragen alle zwei Jahre die politischen Einstellungen in Deutschland untersucht. Schon der diesjährige Titel „Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland.“ verweist auf einige aktuelle Ergebnisse, welche einerseits zwar das Vertrauen einer deutlichen Mehrheit in demokratische Institutionen aufzeigen, andererseits aber eine zunehmende Gewaltbereitschaft unter Personen mit rechtsextremen Einstellungen verdeutlicht.

Auf der gemeinsamen Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg zusammen mit umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg im Curio Haus wurden die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Mitte-Studie von Prof. Dr. Elmar Brähler als einem der drei Mitautoren vorgestellt, in einen gesellschaftspolitischen Kontext gesetzt und diskutiert. Innerhalb der gesellschaftlichen Mitte Deutschlands zeigt sich demnach eine klare Zunahme abwertender Einstellungen gegenüber spezifischen sozialen Gruppen wie insbesondere Islamfeindschaft, Antiziganismus und die Abwertung von Asylsuchenden. Dies wie auch das beobachtete Anwachsen der Befürwortung einer antidemokratischen, autoritären Politik und die zunehmende Gewaltbereitschaft und -akzeptanz wurden von den zahlreichen Teilnehmenden gemeinsam mit dem Referenten vor allem in Hinblick auf wiederholte Wahlerfolge der Alternativen für Deutschland (AfD) bei verschiedenen Landtagswahlen betrachtet. Letzte scheint eine neue politische Heimat für Menschen mit rechtsextremen Einstellungen zu bilden und die Abwanderung von Wähler_innen aller Parteien zur AfD wirft die Frage danach auf, inwieweit diese Einstellungen für die Wahlentscheidung von besonderer Wichtigkeit sind.

Die Veranstaltung stellte den Auftakt der aktuellen ReiheNeue Entwicklungen der extremen Rechten“ der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg dar, in welcher weitere Veranstaltungen in den kommenden Wochen im Centro Sociale in der Sternstraße 2 stattfinden:

Donnerstag, 22.09.16 | „Die Identitären“ Eine virtuelle Revolte von rechts. | 20 Uhr hier

Dienstag, 27.09.16 | Antifeminismus. Verbindendes Element reaktionärer, konservativer, faschistischer und (radikal) rechter Kräfte? | 19:30 Uhr hier

Dienstag, 04.10.16 | Was bleibt von den „Autonomen Nationalisten?“ | 19:30 Uhr hier

 

Zum Weiterlesen:

Die enthemmte Mitte  hier

Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse (Horst Kahrs) hier

 


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