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Online-Publikation

Autor/Innen:  Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V. Erschienen: Juli 2007

Die LINKE - Chance oder Scheitern?

Diskussion zwischen Jens König (taz-Redakteur), Oliver Nachtwey (Parteienforscher) und Katina Schubert (Stellvertretende Vorsitzende Linkspartei.PDS). Hamburger Skripte 17/2010.

Meinhard Meuche-Mäker, Vorstand Rosa-Luxemburg-Bildungswerk:

Zum ersten Mal seit über fünfzig Jahren gibt es in der Bundesrepublik die Chance für eine nennenswerte, auch parlamentarisch agierende Partei links von Sozialdemokratie und Grünen. Auf ihren Parteitagen haben sich WASG und Linkspartei.PDS Ende März im Prinzip geeinigt, nach den jetzt laufenden Urabstimmungen soll Mitte Juni die Vereinigung vollzogen werden.
Auch für Menschen, Linke, aber auch in sozialen Bewegungen engagierte, die sich selbst überhaupt nicht für die Idee einer Partei erwärmen können, spielt es eine Rolle, ob dieses Projekt gelingt oder scheitert. Wir haben neben einer Repräsentantin der sich bildenden Partei Die.Linke zwei Gäste eingeladen1, die aus kritischer Distanz und mit beruflichem Interesse einen Blick auf diese neue Partei werfen. Wir versprechen uns davon eine offene und erkenntnisreiche Diskussion, die einige Antworten auf die Frage nach den Chancen und Problemen dieses Projekts finden lässt.

Ich freue mich, Jens König zu begrüßen. Er ist Parlamentsredakteur der tageszeitung in Berlin und unter anderem intimer Kenner der PDS, was sich auch seiner äußerst interessanten Biographie über Gregor Gysi ablesen lässt. Weiterhin haben wir eingeladen Oliver Nachtwey. Er ist Parteienforscher an der Uni Göttingen, salopp formuliert aus dem kreativen „Stall“ um den Göttinger Politologen Franz Walter. Nachtwey gehört zu den Autoren der vor kurzem erschienenen Studie “Die Linkspartei. Zeitgemäße Idee oder Bündnis ohne Zukunft?” Die Dritte im Bunde ist Katina Schubert. Sie ist stellvertretende Bundesvorsitzende der Linkspartei.PDS und kommt aus NRW. Sie ist sehr kurzfristig eingesprungen für Bodo Ramelow, den Fusionsbeauftragten der Linkspartei, den eine Parlamentarierdelegation nach Ägypten verschlagen hat. Umso mehr Dank an Katina Schubert.

Jens, wie stellt sich aus Deiner Sicht der Stand der Parteibildung dar?
(...)


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