Über uns
Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg - Forum für Analyse, Kritik und Utopie e.V.
Die Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg - Forum für Analyse, Kritik und Utopie e.V. führt im Jahr jeweils mehr als 50 Bildungsveranstaltungen durch. In der Mehrzahl Abendveranstaltungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen aber auch Workshops, Seminare, Filmvorführungen und Rundgänge. Sie werden durchschnittlich von mehr als 2000 Teilnehmer_innen wahrgenommen.
In Rosa Luxemburgs radikaler Kritik des Kapitalismus sehen wir ebenso eine Verpflichtung wie in ihrem überzeugten Eintreten gegen antidemokratische Bestrebungen und unhistorisches Denken. Ihre Verbindung von politischer Freiheit und sozialer Gerechtigkeit ist für uns auch heute als Leitlinie unverzichtbar. Die Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen mittels unterschiedlicher Diskussions- und Lernangebote zu begleiten. Damit wollen wir kritisches Denken und emanzipatorisches Handeln anregen und politische Bildung fördern. Wir wollen Menschen Mut machen, sich kompetent und selbstbewusst für emanzipatorische, humanistische und demokratisch-sozialistische Anliegen einzusetzen.
Viele unserer Veranstaltungen bieten auch gute Gelegenheiten, dass sich Akteure aus Bewegungen, Gewerkschaften und Parteien in sachbezogenen Diskussionen mit anderen interessierten Menschen austauschen und gemeinsam lernen. Unser Anspruch ist, Veranstaltungen als Austragungsort von Debatten zwischen unterschiedlichen Strömungen der politischen und gewerkschaftlichen Linken zu etablieren. Wir halten an unserem methodischen Anspruch fest, eine öffentliche und inhaltlich ergebnisoffene Lernathmosphäre anzubieten, die für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizierende Diskussions- und Lernprozesse ermöglicht.
Die Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg wurde 1996 unter dem Namen Analyse - Kritik - Utopie. Forum für politische Bildung gegründet. Seit 2006 existiert in Hamburg ein Regionalbüro der RLS, das die Arbeit der Landesstiftung unterstützt. Seit 2003 wird die inhaltliche Entwicklung durch einen Beirat mitgestaltet, dem Menschen aus verschiedenen sozialen Bewegungen, politischen Organisationen und Wissensbereichen angehören. Dies ist zugleich einer unserer konkreten Beiträge zur Vernetzung von Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Linken in Hamburg. Sprecherinnen des Beirates sind Prof. Ingrid Kurz und Christiane Schneider, MdBü.
Wir sind Mitglied bei Weiterbildung Hamburg e.V. und seit dem 01.01.2011 von der Landeszentrale für politische Bildung als Träger politischer Bildung in Hamburg anerkannt.
Der RLS steht ein fünfköpfiger Vorstand vor. Mit weiteren Akteuren führt er ehrenamtlich die Arbeit der RLS durch. Ihm gehören an: Andreas Merkens (Vorsitzender), Renate Willhöft (stellvertretende Vorsitzende), Meinhard Meuche-Mäker (geschäftsführendes Vorstandsmitglied) sowie Julia Koppke und Axel Lochner.
Die Themenfelder Soziale Gerechtigkeit, Migration und Alternative Wirtschaftkonzepte bilden den Schwerpunkt unserer Arbeit. In den vergangenen Jahren führten wir u.a. folgende thematischen Reihen durch:
- „Hamburg – Wachsende Stadt durch schrumpfendes Gemeinwesen?“
- Neuere Entwicklungen des Rechtsextremismus
- Zukunft Statt Herkunft: Migration in Deutschland im 21. Jahrhundert
- Mythen des Neoliberalismus
- Strategiedebatte von Links
- Einführungen u.a. zu Gramsci, Marx, Poulantzas, Habermas u.a.
- Kommunalpolitik in Hamburg
- Globale Finanzkrise und Alternativen
- 60 Jahre NATO
In der Reihe Hamburger Skripte veröffentlichen wir in loser Folge Texte, die im Zusammenhang mit unseren Veranstaltungen entstanden sind, wie beispielsweise HS 21 Rot-Rot-Grün am Polarkreis. Linke Politik in Norwegen
